So weit, so tief, so vielfältig, so schwerelos: eine Liebeserklärung des Künstlers an die Ozeane und an alles maritime Leben. Willy Puchner bezaubert mit seinem Panoptikum des Meeres in unzähligen verschiedenen Facetten. Nicht alles ist bloße Abbildung: Bei Willy Puchner verbinden sich Beobachtung und Phantasie, Gedanke, Idee und Poesie. Da gibt es schwimmende Elefanten, tanzende Tiefseekreaturen, bunte Regatten, ein Traum-U-Boot, Inseln voll bunter Vögel, die Fische im Teatro Mare, versunkene Schiffe und endlose Strände, die Finderglück verheißen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 04.10.2017
Bei Willy Puchner bleibt das Meer ein Sehnsuchtsraum, erklärt Rezensentin Manuela Kalbermatten, aber er belässt es nicht dabei. In einem "hintersinnig verspielten" Journal nimmt der österreichische Künstler seine Leser mit auf eine Reise zu Korallenriffen, in Vogelwelten und auf Containerschiffe. Puchner gibt seinen Lesern nichts vor, meint die Rezensentin und ihr gefällt das gut: Bei Puchner darf jeder in seiner eigenen Farbe träumen.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…