156 Min. Gelesen von Katharina Thalbach in der Übersetzung von Thomas Brasch. Machtgier, Verführung, Mord und Wahnsinn - Macbeth ist Shakespeares kürzeste und zugleich dunkelste Tragödie. Die Geschichte eines Mannes, der mit Hilfe seiner Frau zum blutigsten aller schottischen Könige aufsteigt. Und wieder zu Fall gebracht wird. Mit Katharina Thalbach in allen Rollen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 28.09.2005
Diese von Katharina Thalbach eingesprochene Hörspieladaption von Shakespeares Macbeth bringt den Rezensenten Christoph Schmaus ins Schwärmen - obgleich er zunächst Zweifel hatte, dass das Drama, das ja keinen Erzähler, sondern nur Dialoge hat, von einer Person gesprochen überhaupt funktioniert. Doch dank "Katharina Thalbachs genialer Rezitierfähigkeit und Thomas Braschs kongenialer Übersetzung", die das Stück nach Schmaus' Meinung "zugänglicher" macht, tut es das. Zudem gefällt dem Rezensenten die in die auf zweieinhalb Stunden ausgebreiteten Geschichte eingebaute "ironische Distanzierung", die " dem Klassiker den Schleier der Ehrwürdigkeit nimmt, ohne ihn zu entwerten". Die entsteht dadurch, dass Thalbach nicht nur jede Person liest, sondern auch "Personenregister und Regieanweisungen."
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…