KölnGold - das sind Ideen und Schätze aus Kunst, Kultur und Alltag aus 2000 Jahren Geschichte und Sammelleidenschaft. Zusammengetragen in dem größten und aufwändigsten Kölnbuch, das es je gab. Hierzu hat der Kölner Autor und renommierte Kunsthistoriker Matthias Hamann 250 Gemälde, Skulpturen, Bauwerke, Handschriften und Alltagsgegenstände ausgewählt. Die vorgestellten Werke stehen unter Begriffen wie Offenheit, Stolz, Lebensfreude und Gelassenheit und formen ein Nebeneinander von Themen, das typisch ist für Köln - kommentiert von 18 Persönlichkeiten der heutigen Stadtgesellschaft. Im zweiten Teil des Buchs legt Matthias Hamann die Geschichten zu den Kulturschätzen dar. So entsteht ein außergewöhnliches Kompendium der Rheinmetropole in aufwändiger, zweisprachiger Ausführung.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.10.2021
Rezensent Alexander Menden freut sich sichtlich über den von Matthias Hamann, Michael Wienand und 18 weiteren Autoren besorgten Band, der nicht nur Kölns Kunstschätze wie die Parler-Büste oder eine Gemälde von Max Ernst in laut Menden vorzüglicher Qualität abbildet und beschreibt, sondern sich auch für das Millowitsch-Denkmal, Karnevalsorden oder die Maus aus der TV-Sendung nicht zu schade ist. Kölns Stadtgeschichte, Archäologie, Architektur, Museen und Kirchen zeigen sich hier laut Rezensent als Teil der europäischen Kulturgeschichte, vor allem, da der Band auf Chronologie pfeift und das Nebeneinander zeigt, das für die Stadt typisch ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.09.2021
Rezensent Patrick Bahners wird nicht durchweg schlau aus dem von Matthias Hamann und Michael Wienand herausgegebenen Band, der Kölns Kunstschätze in "subtiler" Aufmachung präsentiert. Bahners stößt auf nicht ganz voraussetzungslose "kryptische" Bildunterschriften. Immerhin versorgt ihn der Anhang mit historischen und kunsthistorischen Informationen. Kurzessays klären den Rezensenten über die Herkunft von Kölns Reichtum auf, aber auch über den Mangel an konservatorischer Verantwortung für die Schätze. Das Buch versteht der Rezensent auch als eine Art Spendenaufruf.
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