Klare Antworten auf 50 Mythen über den Klimawandel
Piper Verlag, München 2026
ISBN
9783492073776 Gebunden, 352 Seiten, 22,00
EUR
Klappentext
Klimaleugner sind selten geworden. An ihre Stelle sind Klimaskeptiker getreten: Sie sagen, dass der Klimawandel schon nicht so schlimm wird, Gegenmaßnahmen viel zu teuer sind und die Landschaft verschandeln. Die renommierte Wissenschaftlerin Hannah Ritchie hört diese Phrasen täglich - und weiß, wie man sie mit guten Argumenten entkräftet. In diesem Buch entlarvt sie die 50 dümmsten, dreistesten oder einfach nur gedankenlosesten Mythen anhand von präzisen Daten und fundierten Analysen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.08.2026
Zwischen Weltuntergangsszenarien und Klimapessimismus ist Hannah Ritchies optimistisches Buch über Klimaschutz erst einmal eine willkommene Abwechslung für den Rezensenten Fred Luks: Klar strukturiert und übersichtlich widmet sie sich Themen wie E-Autos, Atomkraft oder Geoengineering. Die Abschnitte beantworten alle eine Frage und geben Handlungsanweisungen, freut sich Luks über die "lesefreundliche Struktur". Immer wieder weist Ritchie darauf hin, dass der Klimawandel mit technischer Hilfe gelöst werden kann, für den Kritiker eher etwas zu oft, dabei verliert sie ihm zufolge aus dem Blick, welche Probleme beispielsweise die rasante chinesische Entwicklung beim Thema erneuerbare Energien mit sich bringt. Hoffnung zu verbreiten ist ja prinzipiell gut, findet er, aber Ritchie läuft Gefahr, dass daraus falsche Hoffnung wird, denn nicht nur die Technik spielt eine Rolle, auch gesellschaftliche und ökonomische Faktoren. Dennoch eignet sich das Buch als Handreichung, um besser über das Klima zu diskutieren, schließt Luks.
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