Schwarz-Weiß. In einer Geschichte ohne Worte stellt die junge Kanadierin das grausame, eintönige Leben in der Fabrik der Freiheit und der Poesie des Urwalds gegenüber. Geknechtete Maschinenwesen versuchen ihrem Joch zu entkommen.
In dieser Fabrik entstehen Wahnideen und Albträume, warnt Kolja Mensing, und Theorien helfen da gar nichts. Denn die Fabrik macht Angst. Dennoch findet der Rezensent in seiner recht kurzen Kritik ziemlich eindrückliche Worte, um den Leser von diesem Schwarz-Weiß-Comic der jungen kanadischen Zeichnerin Genevieve Castree zu überzeugen. So sitzen kleine dosenartige Roboter am einem Fließband, "greifen sich dunkle Vögel wie schwarze Gedankenfetzen aus der Luft und verschlingen sie". Gefallen hat ihm scheint's auch, wie aus dem Räderwerk graue Flüsse wachsen und "traurige Menschen mit Wollmützen und viel zu großen Unterhosen". Das ganze erinnert Mensing an ein Möbiusband, das einmal um sich selbst gedreht, in zwei ineinander verhakte Ringe fällt.
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