Aus dem Englischen von Pauline Kurbasik. Eartha befindet sich auf einer verrückten und verführerischen Erkundungstour durch das heutige London, nachdem sie ihren toxischen Boyfriend endlich verlassen hat. Sie beginnt ihr Leben als offen bisexuelle Frau und wird gleichzeitig zu einer viralen Sensation auf Wonderland, einer Social-Media-App, auf der Menschen ihr Traum-Selbst online projizieren. Nur: Die Distanz zwischen ihrem Online- und ihrem Offline-Ich wird immer größer, bis etwas passiert, das sie in die totale Selbstzerstörung führt und Eartha vor die Wahl stellt. Welche Version von sich selbst soll sie auslöschen?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.03.2023
Dass es Florence Given gefällt, ihre Bücher im Supermarkt zu finden, weil sie leicht zugänglich über Feminismus schreibt, ist Rezensentin Mareen Linnartz wichtig zu erwähnen. Denn der neue Roman der britischen Autorin, Illustratorin und Influencerin ist für die Rezensentin zwar sehr gut beobachtet, letztlich aber eine ziemlich belanglose Plauderei. Wenn die 24-Jährige über Eartha erzählt, dann scheint das ein Selbstporträt der Generation Z zu sein, die in ihrer Selbstwahrnehmung alles richtig macht, meint Linnartz: Dazu gehört auch, sich nach dem Stolpern die Krone gleich wieder aufzusetzen und weiterzugehen. Temporeich wird Earthas Geschichte erzählt, schreibt die Rezensentin. Nur wer sich voll und ganz darauf einlasse, habe mit dem Buch seinen Spaß, resümiert die erschöpft wirkende Rezensentin.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…