Aus dem Französischen von Tobias Scheffel. Mit zahlreichen bunten und aufkllappbaren Bildern. Wie durch eine Lupe geschaut, bringt Bernadette Gervais ein kleines Insekt ganz groß heraus - den Marienkäfer! Was sonst im Verborgenen liegt, machen die Klappen begreifbar: die zarten Flügel unter dem Marienkäferpanzer, die Eier an den Blattunterseiten, die Überwinterung am Baumstamm, zwischen Holz und Rinde. Durch die klaren Formen, warmen Farben und einfachen Texte werden schon ganz kleine Kinder dazu eingeladen, die Wunder der Natur zu entdecken.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.07.2017
Rezensent Sebastian Herrman lernt die finsteren Seiten des Marienkäfers in diesem schönen Buch von Bernadette Gervais kennen. Bei Gefahren kann der Käfer etwa eine stark stinkende Substanz aus den Körperdrüsen freisetzen, erfährt der Kritiker, der hier auch liest, dass Marienkäfer bis zu fünfzig Blattläusen am Tag verputzen können. Neben den ausdrucksvollen Illustrationen lobt Herrmann auch die kindgerecht verpackten Hintergrundinformationen.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…